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Heimatverein Ahaus zu Gast

 

Nagele feiert Jubiläum

 

„Gott schuf die Welt, die Holländer haben sich ihr Land selbst geschaffen", sagt ein Sprichwort. Auf solchem, dem Meer abgetrotzten Land liegt das Dorf Nagele. Es gehört zur Gemeinde Noord-Oost-Polder mit dem Hauptort Emmeloord in der Provinz Flevoland. Einst Insel in der Zuidersee, wurde Nagele um 1250 in schweren Stürmen, die immer wieder die Küsten und Inseln der Zuidersee heimsuchten, überflutet und ging unter.

 

 

Nur in der nahen Nachbarschaft blieb die Insel Schokland noch bis 1859 bewohnt. Dann musste auch diese Insel geräumt werden. Sie hebt sich heute noch erkennbar aus der flachen Polderlandschaft hervor. Ein viel besuchtes Museum erinnert an die Geschichte und Funde vom Meeresboden. Die Insel Schokland gehört zum Wettkulturerbe der UNESCO.

 

 

Nagele ist das Dorf mit den flachen Dächern. Auch die ehem. kath. Kirche - heute Museum - hat ein Flachdach. Das „künstlich" geschaffene Dorf wurde von einer Architektengruppe nach den Vorstellungen von Wohnen und Leben der ersten Nachkriegsjahre auf dem neu gewonnenen Land geplant und 1956 fertig gestellt. Nun feiert es sein 50jähriges Bestehen. Die Menschen in Nagele besannen sich auf die Geschichte der einstigen Insel Naghala und die Verbindung mit Ahaus. Im letzten halben Jahrhundert des Bestehens der Insel waren die Edelherren von Ahaus/Diepenheim die Lehnsherren des Bischofs von Utrecht über Nagele. Das ist der Anlass, dieses Dorf zu seinem Jubiläum zu besuchen.

 

Im Eingangsbereich zum Architekturmuseum in Nagele geben Wappenteller und Foto vom Schloss Ahaus einen deutlichen Hinweis auf die Verbindung der Geschichte Nageles mit der Geschichte der Stadt Ahaus.

Der Straßenplan von Nagele verrät die künstliche Anlage des Dorfes, das keine natürlich und historisch gewachsene Ansiedlung ist. Auf dem großen Mittelbereich waren vier Kirchen errichtet worden. Die katholische Kirche  wurde im Zuge der Gemeindefusion vor acht Jahren zum Museum umgestaltet.

 

 

 

 

 

 

In diesem Museum fand am 12. Mai 2006 zur Eröffnung der Festwoche zum 50jährigen Bestehen des Dorfes eine Feierstunde statt, zu der auch eine Delegation des Heimatvereins Ahaus eingeladen war. In dieser Feier wurde der neue Bildband über Nagele der Öffentlichkeit vorgestellt. Dieser Bildband stellt das Besondere Nageles, nämlich die einzigartige Architektur des Ortes und ihre Annahme durch die Bewohner, dar. Ein Vorläuferband vor 20 Jahren hatte die Besiedlung des Polderlandes schwerpunktmäßig im Blick, der neue Band zeigt dagegen mehr das Bewohnen des Ortes im grünen Land.

 

Ein Exemplar dieses Bildbandes wurde auch dem Vorsitzenden des Ahauser Heimatvereins Bernhard Heying überreicht, der sich dafür seinerseits mit einem Bildband über "Ahaus 2000" bedankte.

 

Der Leiter des Architektur- und Kunstmuseums Nagele Smits und auch der Bürgermeister der 46000-Einwohner-Gemeinde Nord-Ost-Polder Ridder van Rappard, die die Ahauser Delegation im Museum Schokland empfangen und mit der Geschichte des Polderlandes vertraut gemacht hatten, zeigten sich hoch erfreut über den Besuch und wünschten sich engere Beziehungen zwischen Ahaus und Nagele.

Die Ahauser Delegation staunte über die Aussagekraft der beiden Museen und über die Professionalität, mit der sie eingerichtet worden sind und von den ca. 80 ehrenamtlichen Mitarbeitern unterhalten und betreut werden. Bürgermeister Ridder van Rappard und seine Frau hatten persönlich die Führung durch das Schoklandmuseum und die Erläuterung der Ausstellung übernommen.

 


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