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Ein neues Stadtmodell auf dem Rathausplatz lädt zum Anfassen ein
Stadtmodell zeigt Ahaus, wie es vor dem Stadtbrand 1863 ausgesehen hat.
Das Bronzerelief, das auf einem Granitsockel am Rande des Rathausplatzes aufgestellt worden ist, zeigt die Stadt, wie sie vor dem großen Stadtbrand des Jahres 1863 ausgesehen hat. Der Heimatverein Ahaus hatte die Initiative ergriffen und Mittel bereit gestellt. Finanziell unterstützt wurde das Kunstwerk auch von der Sparkassenstiftung.
Das Modell, dessen Legende auch in Brailleschrift von Blinden ertastet werden kann, ist vom Beckumer Künstler Paul Tönnißen im Maßstab 1:740 erstellt worden.
Grundlage ist das Urkataster aus dem Jahr 1827. Damals zählte die Stadt lediglich 1500 Einwohner -deutlich weniger als die sie damals umgebende Gemeinde Wüllen. Das Modell führt die dichte Bebauung des 19. Jahrhunderts anschaulich vor Augen. Sie wurde der Stadt beim großen Brand vor 145 Jahren zum Verhängnis: Ein Großteil der Gebäude wurden Raub der Flammen. Kriege und Stadtsanierung taten ein übriges.
Von den damaligen Gebäuden sind heute nur noch das Schloss und in Teilen der Kirchturm im Stadtbild wiederzufinden, die damaligen Straßenzüge sind jedoch auch heute noch gut zu erkennen.
Am Freitag, den 8. Februar 2008, wurde das Stadtmodell im Beisein des Bürgermeisters, des Kulturdezernenten, des Künstlerehepaares und der Vertreter des Heimatvereins seiner Bestimmung übergeben.
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