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Ahaus "gut" aufgelegt - Kinderwünsche eingemauert
Gut aufgelegt zeigten sich Veranstalter und Gäste bei der Einweihung der neugestalteten Fußgängerzone am Freitag, den 18. Mai 2007, die bezeichnender Weise unter dem Motto "Ahaus neu aufgelegt" gestellt worden war.
 Bürgermeister Felix Büter begrüßte alle Gäste und Zuschauer und bedankte sich bei allen an der gelungenen Gestaltung der Fußgängerzone beteiligten Ideengebern, Planern und Gestaltern, aber auch für die Geduld der Bürger und der Geschäftsleute währen der gut zweijährigen Bauzeit.
Landesbauminister Oliver Wittke hob die herausragende Leistung hervor, die nach dem gelungenen Wettbewerb von allen Beteiligten erbracht worden sei, und gratulierte zu der neuen Innenstadt, die das Ideal der Bemühungen des Landes NRW zur Belebung der Innenstädte bespielhaft erreicht habe.
 Pfarrer Jürgen von St. Marien, der wohl größten Anliegerin der Fußgängerzone, erbat Gottes Segen für alle, die sich in der Fußgängerzone aufhalten werden und gab den kirchlichem Segen, nicht ohne darauf hinzuweisen, dass die Marktstraße im Laufe der Geschichte nicht nur Gutes erlebt habe, sondern auch Schauplatz unrühmlicher Parteiaufmärsche gewesen sei.
 Ein Höhepunkt der Einweihungsfeier wurde erreicht, als einer Anregung des Ratsmitglieds und Vorstandsmitglieds de Heimatvereins Franz-Josef Weuthen folgend die gemalten Wünsche der 88 Ahauser Grundschulklassen an den Bürgermeister gleichsam wie eine Grundsteinurkunde von Landesbauminister Wittke in einer Metallröhre verschlossen vor dem Marktbrunnen am Oldenkottplatz unter einer Hinweistafel eingemauert wurden.
 Auch die Kunstaktion "Der Ahauser" wurde in Entstehung und Durchführung erklärt und an einigen Beispielen demonstriert. Ein "zwi-gespaltener Ahauser" begrüßt alle Besucher am Eingang der Fußgängerzone an der Schlossstraße.
Die musikalische Umrahmung gestaltete die Städtische Kapelle unter der Leitung von Musikschulleiter Alfred Zamhöfer.
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