

Musikalisch umrahmt wurde die Feierstunde vom Posaunenchor der evangelischen Christusgemeinde unter der Leitung von Musikschullehrer Josef Gebker, der in seinem Referat über die Bedeutung des Musizierens in der Freizeit und die musikalische Bildung für den einzelnen Menschen und die Gemeinschaft auch berichtete, dass in Ahaus mehr als 4000 Menschen in Chören und Instrumentalensembles musikalisch aktiv seien.

Winfried Bergen widmete sein Referat der musikalischen Eziehung in der Schule in Vergangenheit und Gegenwart und bedauerte, dass die einstige zentrale Bedeutung der Musik im Bildungsprozess immer mehr geschwunden sei zu einer Eine-Stunde-Veranstaltung, die oft genug nicht einmal gegeben sei. Und auf die Bedeutung des Musikpavillons zielend führte er aus, dass man damit volksnah zeigen wolle, wie Schule und Musik zusammengehören.


Dass Musik eine international verstandene Sprache sei, führte die gebürtige Iranerin und Instrumentenbauerin Laleh Joshani aus, und stützte diese Aussage gleich durch einige Beispiele der persischen Musik, die sie zusammen mit ihrer Schwester eindrucksvoll vortrug.
Zwischendrin gratulierten für den Heimatverein Ahaus von 1902 e. V. Rudolf Hegemann und Bruno Wolf dem Museumsgründer und seinen "Museumsdienern" zur gelungenen Museumserweiterung mit einer Flasche Sasse Korn.