

Nach der Begrüßung der Teilnehmer und Gäste durch den Vorsitzenden Karl-Heinz Hemsing gedachte die Versammlung der verstorbenen Mitglieder des letzten Jahres, gleichzeitig aber auch der Opfer der Erdbebenkatastrophe in Japan.
Den Jahresberichten der Vorsitzenden und des Kassierers folgten die Entlastung des gesamten Vorstandes und die einstimmige Wiederwahl für die nächsten drei Jahre, lediglich neue Kassenprüfer mussten gewählt werden, da die bisherigen, die Herren Korbmacher und Metz, mit großem Dank verabschiedet, zur Wahl nicht wieder antraten. Nachfolger sind die Herren Pomberg und Lassak, die ebenfalls einstimmig gewählt wurden. Auch eine aus steuerrechtlichen Gründen notwendige Satzungsänderung wurde einstimmig verabschiedet.

Franz-Josef Weuthen stellte den Heimatbrief 2011 vor und ließ ihn an alle Anwesenden verteilen. Die anschließenden Berichte der Arbeitskreisleiterin und -leiter zeigten die vielfältigen Aktivitäten des Vereins im vergangenen und im laufenden Jahr auf, die auch aus den von Sponsoren mitfinanzierten Programm-Flyern hervorgehen. Die erfolgreiche Arbeit war Anlass, etliche Mitglieder wegen ihres
besonderen Einsatzes für den Verein mit einem "guten Schluck" zu ehren.
Besonders erfreulich ist die Entwicklung der Mitgliederzahl: Der Heimatverein wächst, obwohl auch diesmal wieder manche Sterbefälle zu beklagen waren. Ganz wichtig war auch die Mitteilung, dass es endlich mit Unterstützung der Stadt gelungen ist, dem Heimatverein ein eigenes Zuhause zu geben. Seit 1. Januar 2011 kann er bis auf Weiteres die ehemalige Hausmeisterwohnung des alten Finanzamtes im Dachgeschoss des Rathauses II für seine Zusammenkünfte und die weitere Vereinsarbeit nutzen. Eine Gruppe von Mitgliedern unter der Leitung des 2. Vorsitzenden Ralf Büscher hat die Räume renoviert und ist gegenwärtig dabei, dort einen Versammlungs- und Tagungsraum und ein Vereinsarchiv einzurichten und Arbeitsplätze für die verschiedenen Arbeitskreise zu schaffen. Regelmäßig montags von 16.00 bis 18.00 Uhr ist ein Vertreter des Vereins dort anwesend und sind die Räume für Besucher geöffnet.

Mit Spannung erwartet und aufmerksam verfolgt wurde der detailreiche Vortrag von Dr. Volker Tschuschke, Leiter des landeskundlichen Instituts Westmünsterland in Vreden, über Entstehung, Funktion und Bedeutung der Burg als Adelssitz der Herren von Ahaus im hohen und späten Mittelalter.