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Arbeitskreis Zeitzeugenberichte
Leiter: Winfried Terwolbeck
Dieser Arbeitskreis, der sich im Jahr 1997 konstituiert hat, möchte sich eingehend mit den verschiedenen Facetten der jüngsten Geschichte der Stadt Ahaus und ihrer Bürgerinnen und Bürger beschäftigen. Als jüngste Geschichte soll dabei der Zeitraum definiert sein, der durch Zeit
und Augenzeugen belegt werden kann. Es ist von daher auch nicht das Anliegen des Arbeitskreises, durch schriftliche Publikationen an die Öffentlichkeit zu treten, sondern die „gewordene Geschichte" durch Erzählungen, Gespräche, Interviews oder Fragestunden wieder lebendig werden zu lassen. Eine Beschäftigung mit diesen „wertvollen Quellen" soll auch den Effekt haben, diese Formen der „gelebten Geschichte" insbesondere für Jugendliche interessant werden zu lassen. Die Auseinandersetzung mit der jüngsten Geschichte kann auch dazu beitragen, vorgeprägte Meinungen und Bilder zu relativieren und Interesse für Geschichte überhaupt zu schaffen.
Mögliche Themen für derartige Betrachtungen könnten sein:
• Der Schulalltag zur Zeit des Nationalsozialismus in Ahaus
• Formen des Widerstandes gegen den Nationalsozialismus in Ahaus
• Der Einmarsch der Alliierten in Ahaus
• Freizeitmöglichkeiten in der Kriegs- und Nachkriegszeit
• Als Rock 'n Roll und Beat nach Ahaus kamen
• Vereinsfußball in der Kriegs- und Nachkriegszeit
• Das Nikolaus-Brauchtum in Ahaus.
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